Die Fußnoten in der Bachelorarbeit

Am augenfälligsten sind sie wohl in den richtig dicken Fachwälzern: Die halbe Seite Text, dann eine filigrane Linie und darunter nur Fußnoten und kleinerer Text. Das Wichtigste in Kürze:

Was ist eine Fußnote?

In der Fußnote werden, je nachdem welche Zitiermethode Du nutzt, die Quellen Deiner Arbeit oder auch Kommentare angegeben. Die Fußnote ist eine kleine hochgestellte Ziffer im Text, die sich unten auf der Seite in der sogenannten Fußzeile wiederfindet. Das Angeben der Quellen in den Fußnoten erleichtert den Lesefluss, wenn Du Deine Fußnote für Kommentare nutzt, hat das den Vorteil, dass der reine Arbeitstext wissenschaftlich und kurz und knapp bleibt.

Wie setze ich eine Fußnote richtig?

Die häufigste Funktion von Fußnoten ist das Verweisen auf Quellen. Dafür musst Du zunächst beachten, wie Du zitiert hast, also indirekt oder direkt. Je nachdem setzt Du eine Fußnote hinter den Satz oder Absatz für den eine Quelle verwendet wurde, bei direkten Zitaten findet sich im Fußnotentext direkt die Quelle, bei indirekten Zitaten schreibt man vorher „Vergleiche“, meistens abgekürzt „vgl.“.Wiederholt sich eine Quelle unmittelbar, kann man sie einmal in der Fußnote angeben und in der darauffolgenden nur noch „ebenda“ oder „am angeführten Ort“ schreiben (je nachdem mit oder ohne „vgl“). Beachte aber: Verweist Du auf dasselbe Werk, aber auf eine andere Seite, sieht ein Fußnotentext beispielsweise so aus: Ebenda, S.13. Übrigens: Egal, ob Du eine Liste, eine Tabelle oder im Fließtext zitierst, die Fußnote gehört dazu.

Was sollte ich beachten?

Auch hier gibt es formale Vorgaben: Konsultiere bezüglich der Schriftgröße und -art und natürlich der Zitationsmethode die formalen Richtlinien für Abschlussarbeiten Deiner Uni, Fakultät oder Deines Professors. In der Regel haben Fußnoten den Schriftgrad 9 oder 10.

Außerdem gibt es noch einige gängige Abkürzungen, die im Fußnotentext verwendet werden, bspw. f. und ff. .

Sehr nützliche digitale Helferlein

Fußnoten können ganz schön nerven, lass Dir helfen: Es gibt Programme, die Dir beim Zitieren und bei den Fußnoten helfen können und Dir ein ordentliches Stück Arbeit abnehmen und auch gleich das Literaturverzeichnis erstellen. Beispiele: Citavi, Zotero, Mendeley.